Wer Videos macht, wird ständig gefragt: Welche Kamera ist das, welches Mikro, mit welcher App schneidest du? Ein Affiliate-Programm macht aus dieser Antwort eine kleine Einnahme. Du teilst einen persönlichen Link oder Code, und kauft jemand darüber, bekommst du einen Teil des Umsatzes.
Reich wird davon niemand über Nacht. Wie viel herauskommt, hängt fast nur davon ab, ob dein Publikum das Produkt wirklich braucht. Gut gewählt und ehrlich gekennzeichnet ist ein Affiliate-Link aber eine der einfachsten Arten, mit Inhalten Geld zu verdienen, die du ohnehin machst.
Das Wichtigste in Kürze
- Provision gibt es nur für Käufe, die über deinen Link oder Code zustande kommen.
- Vergleiche Prozentsatz, Laufzeit, Zuordnungsfrist und Auszahlungsgrenze.
- Affiliate-Links kennzeichnest du direkt am Link, Rabattcodes als Werbung.
Wie funktioniert ein Affiliate-Programm?
Der Ablauf ist bei fast allen Programmen gleich:
Anmelden
Du meldest dich beim Programm an und bekommst einen eigenen Link, oft auch einen Code.
Teilen
Du setzt Link oder Code dorthin, wo deine Zuschauer ihn finden: in die Bio, unter ein Video, in eine Story.
Kauf wird zugeordnet
Kauft jemand über deinen Link oder mit deinem Code, ordnet das Programm den Kauf dir zu.
Provision bekommen
Du erhältst den vereinbarten Anteil, meist gesammelt und ab einem Mindestbetrag ausgezahlt.
Der Unterschied zwischen Link und Code ist praktisch. Ein Link funktioniert nur, wenn jemand darauf klickt. Ein Code lässt sich auch vorlesen oder ins Video schreiben, also überall dort, wo man nicht klicken kann.
Deine Videos laufen von allein
Du planst einmal die Woche, BestPost veröffentlicht zu den festen Zeiten. So bleibt mehr Zeit für die Inhalte, mit denen du verdienst.
- Verteilt die Termine nach deinem Wochenraster und postet von allein
- Veröffentlicht vom Server, dein Browser darf zu sein
- Zeigt alle Termine in einem Kalender, den du per Klick umräumst
Worauf solltest du bei einem Affiliate-Programm achten?
Zwei Programme mit derselben Prozentzahl können sehr unterschiedlich viel bringen. Diese Punkte entscheiden:
| Punkt | Frage an das Programm | Warum es zählt |
|---|---|---|
| Provision | Wie viel Prozent, und von welchem Betrag? | Brutto oder netto macht bei kleinen Beträgen einen spürbaren Unterschied |
| Laufzeit | Einmalig oder auf jede Zahlung über Monate? | Bei Abos summiert sich eine laufende Provision |
| Zuordnung | Wie lange zählt ein Kauf nach dem Klick noch? | Viele kaufen nicht sofort, sondern Tage später |
| Auszahlung | Ab welchem Betrag, wie oft, auf welchem Weg? | Eine hohe Grenze kann bedeuten, dass du Monate wartest |
| Vorteil für Zuschauer | Bekommt dein Publikum einen Rabatt? | Ein Vorteil für die Zuschauer macht die Empfehlung leichter |
| Kündigung und Erstattung | Was passiert mit der Provision dann? | Davon hängt ab, ob dir eine Provision sicher bleibt |
Lies die Teilnahmebedingungen, bevor du einen Link teilst. Was dort nicht steht, ist nicht zugesagt.
Wie kennzeichnest du Affiliate-Links richtig?
Ein Affiliate-Link ist Werbung, auch wenn du das Produkt selbst gekauft hast und wirklich magst. Die Medienanstalten erklären in ihrem Leitfaden zur Werbekennzeichnung bei Online-Medien (Stand Juni 2021), wie das geht:
| Was du teilst | Kennzeichnung laut Leitfaden |
|---|---|
| Affiliate-Link | Ein Sternchen am Link und eine Erklärung direkt daneben |
| Rabattcode | Deutlich lesbar „Werbung“ oder „Anzeige“ direkt beim Code, im Video als Ansage zu Beginn der Sequenz |
| Werblicher Link | Deutlich lesbar „Werbung“ oder „Anzeige“ direkt beim Link |
Für die Erklärung beim Sternchen schlägt der Leitfaden einen kurzen Satz vor: dass die markierten Links Affiliate-Links sind, dass du bei einem Kauf eine Provision bekommst und dass für den Käufer keine Mehrkosten entstehen. Die Erklärung gehört in die unmittelbare Nähe des Links, nicht ins Impressum.
Nutze zusätzlich die Kennzeichnung der Plattform, etwa den Schalter für werbliche Inhalte bei TikTok. Bei Unsicherheit im Einzelfall hilft eine Rechtsberatung, dieser Artikel ersetzt keine.
Was bietet das Affiliate-Programm von BestPost?
BestPost ist ein Planer für Kurzvideos. Wer selbst Videos macht, kennt das Problem, das er löst, und kann ihn glaubwürdig empfehlen. Die Bedingungen stehen auf der Seite des Affiliate-Programms von BestPost:
| Punkt | Affiliate-Programm von BestPost |
|---|---|
| Kosten | Kostenlos, ein Abo brauchst du nicht |
| Provision | 20 Prozent auf jede Zahlung deiner Kunden, zwölf Monate lang |
| Ab dem 11. zahlenden Kunden | 30 Prozent für diesen und jeden weiteren |
| Vorteil für deine Zuschauer | 50 Prozent Rabatt auf den ersten Monat oder 10 Prozent aufs erste Jahr |
| Zuordnung | Wer sich mit deinem Code anmeldet und innerhalb von 90 Tagen zum ersten Mal zahlt |
| Auszahlung | Zum Monatsende per PayPal, sobald 25 Euro zusammen sind |
Freigeschaltet bist du sofort, nachdem du deinen Code gewählt hast. Wer über deinen Link kommt, hat den Code schon eingetragen. Fällig wird eine Provision 30 Tage nach der Zahlung des Kunden, die Abrechnung bekommst du als PDF. Du siehst, wie viele Kunden über dich gekommen sind und jede Provision mit Datum und Betrag, aber keine Namen.

Mehr Zeit für Inhalte, die verdienen
Feste Tage und Uhrzeiten einmal festlegen, den Rest übernimmt BestPost für alle Kanäle.
- Schickt dasselbe Video an Instagram, TikTok, YouTube, Facebook und X
- Schreibt Beschreibung, YouTube-Titel, Hashtags und ersten Kommentar aus deinem Video
- Zeigt Views, Likes und Kommentare pro Video und Kanal
Für wen lohnt sich das?
Nicht für jeden Kanal. Ein Affiliate-Link bringt dann etwas, wenn das Produkt zu dem passt, worüber du ohnehin sprichst.
- Gut passt es, wenn dein Publikum selbst Inhalte produziert: Tipps für Creator, Social-Media-Marketing, Selbstständige, Onlineshops.
- Wenig bringt es bei reiner Unterhaltung, wenn niemand im Publikum selbst Videos veröffentlicht.
- Empfiehl nur, was du selbst nutzt oder geprüft hast. Eine schlechte Empfehlung kostet mehr Vertrauen, als eine Provision einbringt.
Für BestPost heißt das: Wenn du deine eigenen Videos damit planst, zeig es einfach. Ein kurzer Blick auf deinen Kalender sagt mehr als jeder Werbesatz.